1. November 2026
Ratgeber · Schilddrüse, Herz & Stoffwechsel
Herzrasen, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck: Wann steckt die Schilddrüse dahinter?
Warum Schilddrüsenhormone unser Herz beeinflussen, welche Warnsignale ernst genommen werden sollten und wann eine gezielte Diagnostik sinnvoll ist.
Von Dr. med. Kaneschka Jahanyar · Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie · Veröffentlicht am
„Mein Herz rast – aber beim Kardiologen wurde nichts Auffälliges gefunden.“
Stellen Sie sich folgende Situation vor:
Eine 52-jährige Patientin berichtet über wiederkehrendes Herzklopfen. Besonders abends bemerkt sie einen beschleunigten Puls. Gelegentlich verspürt sie innere Unruhe, schläft schlecht und schwitzt stärker als früher.
Ihr Blutdruck ist zeitweise erhöht.
Die erste Vermutung lautet: Stress.
Vielleicht die Wechseljahre. Vielleicht zu viel Kaffee.
Doch bei der Blutuntersuchung zeigt sich ein deutlich erniedrigter TSH-Wert.
Die anschließende Diagnostik ergibt eine Schilddrüsenüberfunktion.
Dieses fiktive Fallbeispiel verdeutlicht einen wichtigen medizinischen Zusammenhang:
Nicht jede Herzrhythmusstörung entsteht primär im Herzen. Manchmal liegt die Ursache in einer hormonellen Funktionsstörung.
Die Schilddrüse ist ein kleines Organ mit erheblichen Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System.
Sowohl eine Überfunktion als auch eine Unterfunktion können Herzfrequenz, Herzrhythmus und Blutdruck beeinflussen.
1. Wie beeinflusst die Schilddrüse unser Herz?
Die Schilddrüse produziert hauptsächlich die Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3).
Diese Hormone regulieren zahlreiche Stoffwechselvorgänge und beeinflussen unmittelbar die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems.
Unter anderem wirken sie auf:
- Die Herzfrequenz
- Die Kontraktionskraft des Herzmuskels
- Die Erregungsleitung im Herzen
- Den Gefäßwiderstand
- Das Herzzeitvolumen
- Den Energiebedarf des Herzmuskels
Besonders T3 spielt bei diesen Effekten eine wichtige Rolle.
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion wird das Herz-Kreislauf-System stärker stimuliert.
Bei einer ausgeprägten Unterfunktion können sich dagegen Herzfrequenz und Herzleistung vermindern.
Das Herz reagiert somit empfindlich auf Veränderungen des Schilddrüsenhormonhaushalts.
2. Schilddrüsenüberfunktion: Warum schlägt das Herz plötzlich schneller?
Bei einer Hyperthyreose befinden sich zu viele Schilddrüsenhormone im Blut.
Das Herz wird dadurch stärker stimuliert.
Typische kardiovaskuläre Beschwerden können sein:
- Beschleunigter Ruhepuls
- Herzklopfen und Herzrasen
- Herzrhythmusstörungen
- Verminderte körperliche Belastbarkeit
- Belastungsabhängige Atemnot
- Erhöhter systolischer Blutdruck
Häufig kommen weitere Symptome hinzu:
- Innere Unruhe
- Vermehrtes Schwitzen
- Wärmeintoleranz
- Gewichtsverlust trotz unverändertem oder gesteigertem Appetit
- Schlafstörungen
- Feinschlägiger Tremor
Allerdings müssen nicht alle Beschwerden gleichzeitig auftreten.
Insbesondere bei älteren Patienten kann eine Schilddrüsenüberfunktion mit weniger typischen Symptomen verlaufen.
Manchmal stehen Herzrhythmusstörungen oder eine unerklärliche Verschlechterung der körperlichen Belastbarkeit im Vordergrund.
3. Vorhofflimmern: Eine wichtige Verbindung zwischen Schilddrüse und Herz
Vorhofflimmern gehört zu den häufigsten klinisch relevanten Herzrhythmusstörungen.
Dabei ist die elektrische Aktivität der Herzvorhöfe ungeordnet. Der Herzschlag wird häufig unregelmäßig und kann beschleunigt sein.
Eine Schilddrüsenüberfunktion ist ein bekannter Risikofaktor für Vorhofflimmern.
Das gilt besonders für ältere Menschen und Patienten mit bereits bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Warum ist Vorhofflimmern gefährlich?
Vorhofflimmern kann die Bildung von Blutgerinnseln im Herzen begünstigen.
Gelangen diese in den Blutkreislauf, können sie beispielsweise einen Schlaganfall verursachen.
Deshalb ist bei nachgewiesenem Vorhofflimmern nicht nur die Behandlung möglicher Auslöser entscheidend.
Auch das individuelle Schlaganfallrisiko muss beurteilt werden.
Je nach Risikokonstellation kann eine gerinnungshemmende Therapie erforderlich sein.
Wichtig: Auch wenn eine Schilddrüsenüberfunktion erfolgreich behandelt wird, darf eine notwendige Schlaganfallprophylaxe nicht eigenständig beendet werden.
Die Entscheidung darüber gehört in die ärztliche Betreuung.
4. Kann Vorhofflimmern auftreten, obwohl fT3 und fT4 normal sind?
Ja.
Eine besonders interessante Konstellation ist die sogenannte subklinische Hyperthyreose.
Dabei ist TSH erniedrigt, während die freien Schilddrüsenhormone fT4 und fT3 noch im Referenzbereich liegen.
Betroffene können wenige oder überhaupt keine typischen Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion aufweisen.
Dennoch zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass eine anhaltende subklinische Hyperthyreose – insbesondere bei deutlich supprimiertem TSH – mit einem erhöhten Risiko für Vorhofflimmern verbunden sein kann.
Das Risiko ist unter anderem abhängig von:
- Dem Ausmaß der TSH-Suppression
- Dem Alter
- Der Dauer der Funktionsstörung
- Bestehenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Der zugrunde liegenden Schilddrüsenerkrankung
Ein einzelner erniedrigter TSH-Wert bedeutet jedoch nicht automatisch, dass eine behandlungsbedürftige Hyperthyreose vorliegt.
Vorübergehende Veränderungen, Medikamente und andere Einflussfaktoren müssen berücksichtigt werden.
5. Ab welchem TSH-Wert wird es für das Herz relevant?
Die klinische Bedeutung hängt nicht allein von einer einzelnen Zahl ab.
Bei einer subklinischen Hyperthyreose wird häufig zwischen zwei Konstellationen unterschieden:
TSH zwischen 0,1 und der unteren Referenzgrenze des Labors:
Hier sind Alter, Symptome, Begleiterkrankungen und Verlauf entscheidend.
TSH unter 0,1 mIU/l:
Eine anhaltende deutliche TSH-Suppression ist insbesondere bei älteren Patienten mit einem erhöhten Risiko für Vorhofflimmern und weitere Komplikationen verbunden.
Bei Personen über 65 Jahren oder bei bestehenden kardiovaskulären Erkrankungen kann eine Behandlung deshalb eher angezeigt sein.
Die Entscheidung muss individuell erfolgen.
Dabei ist auch wichtig, ob die Schilddrüse selbst zu viele Hormone produziert oder ob eine zu hohe Levothyroxin-Dosis die Ursache ist.
6. L-Thyroxin: Kann eine zu hohe Dosierung Herzrhythmusstörungen auslösen?
Ja.
Levothyroxin wird zur Behandlung einer Schilddrüsenunterfunktion eingesetzt.
Bei richtiger Indikation und angemessener Dosierung ist es eine etablierte und wirksame Therapie.
Eine Überdosierung kann jedoch zu einer übermäßigen Schilddrüsenhormonwirkung führen.
Mögliche Hinweise sind:
- Herzrasen
- Innere Unruhe
- Schlafstörungen
- Vermehrtes Schwitzen
- Zittern
- Unbeabsichtigter Gewichtsverlust
Insbesondere bei älteren Patienten kann eine längerfristige Übertherapie das Risiko für Vorhofflimmern erhöhen.
Deshalb sollten TSH und gegebenenfalls weitere Schilddrüsenwerte nach Dosierungsänderungen und im Verlauf kontrolliert werden.
Bei bestimmten Schilddrüsenkrebserkrankungen wird eine gezielte TSH-Suppression therapeutisch eingesetzt. Hier gelten besondere, risikoadaptierte Behandlungsziele.
Eine möglichst niedrige TSH-Konzentration ist bei einer gewöhnlichen Schilddrüsenunterfunktion kein allgemeines Therapieziel.
7. Schilddrüsenunterfunktion: Kann auch sie das Herz belasten?
Ja.
Während die Überfunktion häufig mit Herzrasen verbunden ist, kann eine ausgeprägte Schilddrüsenunterfunktion andere kardiovaskuläre Veränderungen verursachen.
Dazu gehören unter anderem:
- Verlangsamte Herzfrequenz
- Verminderte körperliche Belastbarkeit
- Erhöhter diastolischer Blutdruck
- Veränderungen des Fettstoffwechsels
- In ausgeprägten Fällen eine Beeinträchtigung der Herzfunktion
Eine Hypothyreose kann außerdem zu erhöhten LDL-Cholesterinwerten beitragen.
Damit besteht eine weitere Verbindung zwischen Schilddrüsenfunktion und kardiovaskulärem Risiko.
Allerdings ist nicht jede leichte TSH-Erhöhung automatisch eine behandlungsbedürftige Erkrankung.
Gerade bei einer subklinischen Hypothyreose müssen Alter, Beschwerden, Laborverlauf und Begleiterkrankungen berücksichtigt werden.
8. Bluthochdruck und Schilddrüse: Gibt es einen Zusammenhang?
Ja.
Schilddrüsenhormone beeinflussen die Gefäßspannung und die Herzleistung.
Bei einer Hyperthyreose kann insbesondere der systolische Blutdruck erhöht sein.
Bei einer Hypothyreose kann dagegen ein erhöhter diastolischer Blutdruck auftreten.
Diese Muster sind jedoch nicht spezifisch genug, um daraus allein eine Schilddrüsenerkrankung abzuleiten.
Bluthochdruck hat häufig mehrere Ursachen.
Eine Schilddrüsendiagnostik ist insbesondere dann sinnvoll, wenn zusätzliche klinische Hinweise auf eine Funktionsstörung bestehen oder eine sekundäre Hypertonieursache abgeklärt werden soll.
9. Wann sollte bei Herzbeschwerden die Schilddrüse untersucht werden?
Eine gezielte Schilddrüsenuntersuchung kann unter anderem sinnvoll sein bei:
Neu aufgetretenem Vorhofflimmern: Die Schilddrüsenfunktion gehört zur möglichen Abklärung behandelbarer Auslöser.
Anhaltender, unerklärter Tachykardie: Besonders bei gleichzeitigem Schwitzen, Gewichtsverlust oder Tremor.
Unklaren Herzrhythmusstörungen: Wenn sich klinisch Hinweise auf eine hormonelle Ursache ergeben.
Auffälliger Blutdruckentwicklung: Bei entsprechender Begleitsymptomatik.
Bekannter Schilddrüsenerkrankung: Insbesondere bei neuen Herzbeschwerden oder nach Änderungen der Schilddrüsenmedikation.
Unklarer Bradykardie: Wenn weitere Zeichen einer Schilddrüsenunterfunktion bestehen.
Dabei darf eine Schilddrüsenuntersuchung die notwendige kardiologische Diagnostik nicht ersetzen oder verzögern.
10. Welche Untersuchungen sind medizinisch sinnvoll?
Die Diagnostik richtet sich nach Art und Schwere der Beschwerden.
Schritt 1: Ärztliche Anamnese und körperliche Untersuchung
Wichtige Fragen sind:
- Seit wann bestehen die Beschwerden?
- Tritt das Herzrasen in Ruhe oder bei Belastung auf?
- Ist der Puls regelmäßig oder unregelmäßig?
- Bestehen Gewichtsveränderungen?
- Werden Schilddrüsenhormone oder andere relevante Medikamente eingenommen?
- Liegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor?
Schritt 2: Elektrokardiogramm
Ein EKG kann wichtige Hinweise auf Herzrhythmusstörungen liefern.
Bei nur gelegentlich auftretenden Beschwerden kann ein Langzeit-EKG oder eine andere geeignete Rhythmusüberwachung erforderlich sein.
Schritt 3: Schilddrüsenlabor
Je nach klinischer Fragestellung gehören dazu:
TSH: Zentraler erster Laborparameter zur Beurteilung der Schilddrüsenfunktion.
fT4 und gegebenenfalls fT3: Zur weiteren Einordnung auffälliger Befunde.
TRAK: Bei Verdacht auf Morbus Basedow.
Weitere Untersuchungen werden gezielt ausgewählt.
Schritt 4: Schilddrüsensonographie
Die hochauflösende Sonographie ermöglicht die Beurteilung von Größe und Struktur der Schilddrüse.
Sie kann beispielsweise Knoten, eine Vergrößerung oder Veränderungen des Schilddrüsengewebes sichtbar machen.
Bei geeigneter Fragestellung kann die Dopplersonographie zusätzliche Informationen zur Durchblutung liefern.
Wichtig ist jedoch:
Eine Ultraschalluntersuchung zeigt nicht direkt, wie viele Hormone die Schilddrüse produziert.
Die Sonographie ist deshalb eine ergänzende Untersuchung bei entsprechender Indikation und nicht bei jedem Patienten mit Herzrasen erforderlich.
Schritt 5: Weitere Diagnostik
Bei Verdacht auf eine funktionelle Autonomie kann eine Schilddrüsenszintigraphie sinnvoll sein.
Bei relevanten Herzbeschwerden können zusätzlich eine Echokardiographie und weitere kardiologische Untersuchungen erforderlich werden.
11. Wann ist Herzrasen ein medizinischer Notfall?
Herzrasen ist nicht automatisch gefährlich.
Es gibt jedoch Warnzeichen, bei denen unverzüglich medizinische Hilfe erforderlich ist.
Dazu gehören insbesondere:
- Brustschmerzen oder Druckgefühl in der Brust
- Ausgeprägte Atemnot
- Bewusstlosigkeit oder drohende Ohnmacht
- Neu aufgetretene Lähmungen, Sprachstörungen oder andere Schlaganfallzeichen
- Anhaltendes Herzrasen mit deutlicher Kreislaufbeeinträchtigung
Bei solchen Beschwerden sollte sofort der Rettungsdienst unter 112 verständigt werden.
Bei einer schweren Schilddrüsenüberfunktion kann in seltenen Fällen eine thyreotoxische Krise auftreten.
Sie ist ein lebensbedrohlicher Notfall und kann unter anderem mit hohem Fieber, ausgeprägter Tachykardie und Bewusstseinsveränderungen einhergehen.
12. Wie werden schilddrüsenbedingte Herzbeschwerden behandelt?
Die Therapie richtet sich nach der Ursache.
Bei Schilddrüsenüberfunktion
Je nach Erkrankung können Thyreostatika, Betablocker, eine Radiojodtherapie oder eine Operation infrage kommen.
Betablocker können beispielsweise Herzrasen und Tremor lindern.
Sie beseitigen jedoch nicht die zugrunde liegende Überproduktion von Schilddrüsenhormonen.
Bei Schilddrüsenunterfunktion
Eine behandlungsbedürftige Hypothyreose wird in der Regel mit Levothyroxin behandelt.
Bei älteren Menschen oder Patienten mit koronarer Herzerkrankung wird die Behandlung häufig mit einer niedrigeren Dosis begonnen und vorsichtig angepasst.
Bei Vorhofflimmern
Die Behandlung kann zusätzlich eine Kontrolle der Herzfrequenz oder des Herzrhythmus sowie eine individuelle Schlaganfallprophylaxe umfassen.
Die kardiologische Behandlung und die Therapie der Schilddrüsenerkrankung müssen aufeinander abgestimmt werden.
13. Häufige Fragen meiner Patienten
Kann die Schilddrüse Herzstolpern verursachen?
Ja. Insbesondere eine Überfunktion kann Herzrhythmusstörungen begünstigen. Herzstolpern hat allerdings zahlreiche mögliche Ursachen und sollte bei entsprechenden Beschwerden ärztlich abgeklärt werden.
Kann ich Vorhofflimmern allein durch die Behandlung der Schilddrüse wieder loswerden?
Bei schilddrüsenbedingtem Vorhofflimmern kann sich der Herzrhythmus nach Normalisierung der Schilddrüsenfunktion wieder stabilisieren. Dies ist jedoch nicht garantiert. Eine eigenständige Beendigung der kardiologischen Therapie ist nicht angezeigt.
Kann eine Schilddrüsenunterfunktion Bluthochdruck verursachen?
Sie kann insbesondere zu einem erhöhten diastolischen Blutdruck beitragen. Die Ursache einer Hypertonie sollte jedoch umfassender beurteilt werden.
Ist ein TSH-Wert von 0,05 gefährlich?
Ein solcher Wert ist deutlich erniedrigt und sollte im klinischen Zusammenhang abgeklärt werden. Entscheidend sind unter anderem fT4, fT3, Alter, Medikamente, Beschwerden und die Dauer der TSH-Suppression.
Sollte jeder Patient mit Herzrasen einen Schilddrüsenultraschall erhalten?
Nein. Zunächst stehen die klinische Untersuchung, die Herzrhythmusdiagnostik und gegebenenfalls die Laboruntersuchung im Vordergrund. Eine Sonographie wird bei entsprechender struktureller oder ätiologischer Fragestellung eingesetzt.
Kann Stress dieselben Symptome verursachen?
Ja. Stress und Angst können Herzklopfen, Schwitzen und innere Unruhe auslösen. Wiederkehrende oder anhaltende Beschwerden sollten jedoch nicht ohne angemessene Abklärung ausschließlich auf Stress zurückgeführt werden.
14. Mein ärztlicher Rat: Bei Herzbeschwerden auch an die Schilddrüse denken
Die Verbindung zwischen Schilddrüse und Herz ist medizinisch bedeutsam.
Eine Überfunktion kann Herzrasen und Vorhofflimmern begünstigen.
Eine Unterfunktion kann unter anderem die Herzfrequenz, den Blutdruck und den Fettstoffwechsel beeinflussen.
Doch nicht jedes Herzklopfen ist schilddrüsenbedingt.
Entscheidend ist eine strukturierte Diagnostik, die sowohl mögliche kardiale als auch hormonelle Ursachen berücksichtigt.
Mein Grundsatz lautet: Nicht nur das Symptom behandeln, sondern die Ursache erkennen.
Schilddrüsen- und Gesundheitsdiagnostik in Frankfurt am Main
In meiner Privatpraxis biete ich eine individuelle ärztliche Abklärung bei Verdacht auf Schilddrüsenfunktionsstörungen an.
Je nach medizinischer Indikation gehören dazu:
- Ausführliche ärztliche Anamnese und körperliche Untersuchung
- Gezielte Schilddrüsen-Labordiagnostik
- Hochauflösende Schilddrüsensonographie
- Dopplersonographie bei entsprechender Fragestellung
- Beurteilung vorhandener Labor- und Untersuchungsbefunde
- Beratung zur Schilddrüsenmedikation
- Ärztliche Zweitmeinung
Bei Verdacht auf relevante Herzrhythmusstörungen oder andere kardiologische Erkrankungen erfolgt die notwendige ergänzende kardiologische beziehungsweise notfallmedizinische Abklärung.
Sie leiden unter wiederkehrendem Herzrasen, auffälligen Schilddrüsenwerten oder unerklärlichen Veränderungen Ihrer körperlichen Belastbarkeit?
Eine gezielte Untersuchung kann helfen, mögliche Zusammenhänge frühzeitig zu erkennen.
Dr. med. Kaneschka Jahanyar Facharzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie Privatpraxis Frankfurt am Main Hochstraße 43, 60313 Frankfurt am Main
Terminvereinbarung: https://www.privatpraxis-ffm.de/
Dieser Artikel dient der allgemeinen medizinischen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Untersuchung. Bei akuten Warnzeichen einer schweren Herz-Kreislauf-Erkrankung ist unverzüglich medizinische Notfallhilfe erforderlich.
Wissenschaftliche Quellen
Die folgenden Fachgesellschaften und Leitlinien bilden die medizinische Grundlage des Beitrags: